Bachelor/Master Seminar (BMS)

Note: We will provide an English translation of the following text soon. Until then, your advisor will explain the BMS regulations. Furthermore, the regulations are valid when Prof. Krüger is the first reviewer of your thesis. If this is not the case, please contact the first reviewer (i.e., the other chair) for which regulations they have for their BMS.

The English Latex Template for the summary can be found here: Template (for your final thesis please change use the template available at Bachelor/Master Thesis)

Die bisherigen Bachelor-Master-Seminar (BMS)-Regelungen wurden aktualisiert und sind ab dem 23.07.2018 gültig. Diese Regeln gelten für alle Arbeiten, die von Prof. Krüger als Erstgutachter begutachtet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, sind die BMS-Regularien des jeweiligen Erstgutachters zu prüfen und zu erfüllen.

Das BMS hat das Ziel, die wissenschaftliche Arbeitsweise zu trainieren und dient somit als essentielle Grundlage für Abschlussarbeiten an unserem Lehrstuhl. Die Note für das BMS setzt sich zusammen aus:

  • (I) einer Literaturrecherche und einer schriftlichen Zusammenfassung der relevantesten Arbeiten zu dem zu bearbeitenden Themengebiet und
  • (II) einem Vortrag zur genauen Planung der Arbeit.

Jeder Teil wird benotet und geht im gleichen Verhältnis in die BMS-Note ein.

(Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird, im Folgenden, auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.)

Ablauf

Teil I - Literaturrecherche + schriftliche Zusammenfassung

  1. Sobald ein Studierender das Thema mit dem Betreuer abgesprochen hat, beginnt Teil I des BMS und der Studierende soll nun mit der Literaturrecherche und -auswertung beginnen. Teil I soll insgesamt maximal zehn Wochen dauern. Diese Zeit darf vom Betreuer verkürzt werden, sofern ein früheres Ende für diese Phase als sinnvoll erachtet wird.

  2. Zu Beginn sollen dem Studierenden die relevanten Webseiten zur Literaturrecherche vom Betreuer genannt und grob abgesteckt werden, was erste sinnvolle Suchbegriffe sind. Der Studierende nutzt diese Informationen, um weitere Suchbegriffe abzuleiten und beginnt mit seiner Recherche. Ziel ist es, die relevantesten wissenschaftlichen Publikationen für die eigene Arbeit zu identifizieren. Sollten nicht-wissenschaftliche Publikationen für die Abschlussarbeit von Relevanz sein, sollten diese auch für die BMS-Phase beachtet werden. Näheres hierzu regelt der Betreuer.

  3. Innerhalb der ersten zwei Wochen der BMS-Phase ist dem Betreuer eine Liste von verwandten Arbeiten zu schicken, damit dieser sich von der generellen Qualität der identifizierten Literatur überzeugen und ggfs. noch weitere Hinweise geben kann.  Diese Liste sollte mindestens zehn verwandte wissenschaftliche Publikationen umfassen (und zusätzlich, falls sinnvoll für das Thema der Abschlussarbeit, ebenfalls eine Auflistung relevanter nicht-wissenschaftliche Publikationen). Diese Publikationen sollten die relevantesten für die Abschlussarbeit sein. In dieser Liste soll jede Publikation neben ihrem Titel und den Autoren mit einer Kurzzusammenfassung dargestellt (2-3 Sätze) und es sollte ebenfalls aufgezeigt werden, welche Relevanz die Publikation für die Abschlussarbeit hat (2-3 Sätze; es geht hierbei darum, herauszustellen, was man für die eigene Arbeit durch die Lektüre gelernt hat, z. B. was man methodisch übernehmen möchte). Der Studierende erhält von seinem Betreuer Feedback zu dieser Liste und eine Deadline für die erste Abgabe wird festgesetzt.

  4. Bis zur gesetzten Deadline wird der Studierende das gegebene Feedback seines Betreuers zur Liste beachten (d.h. ggfs. neue Literatur suchen) und eine erste Zusammenfassung der Publikationen erstellen. Diese soll im Stil des “Related Work“-Kapitels unserer Abschlussarbeiten sein (siehe die auf der Webseite bereitgestellten Beispiele von Abschlussarbeiten). Die zu erstellende Zusammenfassung soll somit nicht nur wiedergeben, was in den Papieren beschrieben ist, sondern dies auch in Zusammenhang zur eigenen Arbeit setzen. Es ist zu beachten, dass in der Regel mehr Arbeiten gelesen, verstanden und beschrieben werden müssen, um das „Related Work“-Kapitel der Bachelor- oder Masterarbeit qualitativ hochwertig zu gestalten; diese Zusammenfassung dient jedoch als gute Grundlage für dieses Kapitel.

    Für die Zusammenfassung soll folgendes Template benutzt werden: Template
    Der erwartete Umfang der Zusammenfassung liegt bei 5-12 Seiten (exklusive Titelblatt, zweiter Seite und Inhaltsverzeichnis, aber inklusive Literaturverzeichnis)
  1. Die Zusammenfassung ist nach Fertigstellung an den Betreuer zu schicken. Dieser begutachtet diese und schickt ein Review zurück, in dem nötige Verbesserungen erläutert werden. Zusätzlich wird ein Datum für die endgültige Abgabe der Zusammenfassung festgesetzt (diese soll ebenfalls noch in den zehn Wochen liegen). Diese endgültige Abgabe wird benotet und erneut reviewed. Dieses Feedback sollte für die Abschlussarbeit verwendet werden.

Teil II – Präsentation über die eigene Arbeit

  1. Parallel zur Erstellung der obigen Zusammenfassung, soll der Studierende weiter am konzeptuellen Teil der Abschlussarbeit arbeiten. Zeitnah nach Abgabe der Zusammenfassung und bevor der Hauptteil der Abschlussarbeit implementiert wird und/oder Studien durchgeführt werden, ist ein Vortrag zu halten. Dieser Vortrag soll die folgenden Aspekte umfassen:
    • Motivation der Abschlussarbeit
    • Übersicht über die verwandten Arbeiten
    • Planung der Implementierung (falls eine Implementierung Teil der Arbeit ist),
    • Planung der Hauptstudie (falls eine Studie Teil der Arbeit)
    • Momentaner Stand der Arbeit (relevant, wenn z. B. schon erste Implementierungstests oder Vorstudien durchgeführt wurden)

  2. Abhängig davon, ob eine Bachelor- oder Masterarbeit geschrieben wird, ändern sich die Randbedingungen

    Bachelor-Seminar
    Präsentationszeit: 20 Minuten [daran anschließend: Fragerunde]
    Sprache: Deutsch oder Englisch

    Master-Seminar
    Präsentationszeit: 30 Minuten [daran anschließend: Fragerunde]
    Sprache: Englisch
  1. Der Termin für den Vortrag soll mit dem Sekretariat von Prof. Krüger und dem Betreuer abgesprochen werden. Der Studierende schickt eine Kurzzusammenfassung der Abschlussarbeit an seinen Betreuer. Der Betreuer informiert dann die Lehrstuhlmitarbeiter über den Vortragstermin. Bitte schicke folgende Informationen an deinen Betreuer.

    Tite/Title: [Titel der Arbeit ergänzen - Add the title of the thesis]

    Typ des Vortrags/Type of Talk: Bachelor/Master Seminar (BMS) - First Talk (focus on related work)
    Referent/Speaker: [Eigenen Namen einfügen - Add your name]
    Sprache/Language: [Ist der Talk auf Deutsch oder Englisch - Will you give the Talk in German or English]
    Uhrzeit und Datum/Time and date: [Uhrzeit und Datum ergänzen - Add the time and date]
    Raum des Vortrags/Room: [Raum ergänzen - Information wird vom Betreuer nach Absprache des Termins bereitgestellt - add the location where the talk will be given]
    Kurzzusammenfassung/Abstract: [Kurze Zusammenfassung der Arbeit ("Abstract") in der Sprache des Vortrags - provide a short abstract of the talk]

  2. Ziel dieses Vortrages ist es, das Thema und die Vorgehensweise so darzustellen, dass Professor Krüger und die Lehrstuhlmitarbeiter Feedback zum geplanten Vorgehen geben können.

Die Abschlussarbeit kann erst angemeldet werden, wenn das BMS vollständig abgeschlossen ist, d.h. beide Teile (I) und (II) durchgeführt wurden und benotet sind. In diesem Fall wird ein Schein ausgestellt und nur dann wird das Formular zur Anmeldung von Prof. Krüger unterzeichnet.

Nach dem BMS und nach dem praktischen Teil der Abschlussarbeit muss noch ein Abschlussvortrag gehalten werden.


Änderungen zum bisherigen BMS

  • Die Zeiträume für die schriftliche Zusammenfassung wurden klarer spezifiziert.
  • Der Vortragsinhalt und Zeitpunkt des Vortrags wurden angepasst.
  • Der Abschlussvortrag (nicht Teil der BMS-Note, aber Teil der Note der Abschlussarbeit) wurde ebenfalls genauer beschrieben. Siehe hier.