Medieninformatik

Was ist Medieninformatik?

Die Medieninformatik verbindet Inhalte aus dem klassischen Informatikstudium mit den künstlerischen Aspekten der Mediengestaltung und den Erkenntnissen aus der Wahrnehmungspsychologie. Medieninformatiker müssen daher die theoretischen und praktischen Grundlagen der Informatik beherrschen.

Sie beschäftigen sich aber auch mit den gestalterischen und sozialen Fragen der digitalen Medien und untersuchen, wie man die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine verbessern kann.

Der Studiengang ist sehr praxisbezogen mit Projektarbeiten in kleinen Teams. Dort lernen die Studierenden den professionellen Umgang mit Multimediatechnologien kennen, etwa für die Audio- und Bildverarbeitung. Sie können zudem schon früh in Forschungsprojekten mitwirken.

Die Saarbrücker Informatik ist laut CHE-Hochschulranking führend in Deutschland. Auf dem Uni-Campus befinden sich mehrere international bekannte Informatik- Forschungsinstitute sowie das Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“.

Die Schwerpunkte des Medieninformatik-Studiengangs sind:

  • Informatik (ca. 40%)
  • Multimedia (ca. 30%)
  • Fachpraxis (ca. 20%)
  • Mathematik (ca. 10%)

Durch die berufsorientierte und wissenschaftliche Ausbildung werden die Absolventen auf ein breites Einsatzgebiet in Forschung, Industrie und dem Dienstleistungssektor vorbereitet.

Potenzielle Arbeitgeber für Medieninformatiker sind Multimedia-Firmen, Werbeagenturen oder Unternehmen für Softwareentwicklung und Telekommunikation. Außerdem ist ihr Wissen in Rundfunkanstalten und Verlagen sowie bei der internen Schulung von Unternehmen gefragt.

Kontakt

Prof. Dr. Antonio Krüger

Campus D3 2

Telefon: 0681 / 85775-5075

E-Mail: krueger@cs.uni-saarland.de

Weiterführende Links

Studiengangsdokumente

Medieninformatik Flyer (PDF-Download)